Eine satirische Erklärung zur Lage der Integration im Mehringhoftheater
BERLIN (bm) – Sinasi Dikmen war der erste Kabarettist, der sich mit der Anwesenheit der Türken in Deutschland humoristisch-satirisch auseinander setzte. Sein Vater ist Tscherkesse, seine Mutter halb Türkin, halb Tscherkessin. Seine Enkelkinder haben amerikanische, hispanisch-amerikanische oder deutsche Väter und türkische, französische Mütter. Also quasi die UNO gefangen im Leben eines politischen Kabarettisten.
Dikmen hat vier Bücher geschrieben und acht Soloprogramme auf die Bühne gebracht. Seit 1997 betreibt er erfolgreich seine eigene Kabarett-Bühne die KäS – Abkürzung für Weiterlesen…
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Mit einer Sondersendung gedenkt Radio Wien dem Liedermacher Ludwig Hirsch
Heute Abend auch online im Livestream zu hören
WIEN (bm) – Georg Holzer hat mit dem Chansonnier und Schauspieler nicht nur erst vor kurzem ein ausführliches Interview geführt, sondern auch seine letzten Konzerte besucht. In 60 Minuten lotet er das Oeuvre dieses Künstlers aus, der einen Hang zur Sentimentalität und zu kritisch-morbiden Texten Weiterlesen…
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Premiere im Berliner Comedy Club Kookaburra
BERLIN (bm) – „Wir träumen davon, fort zu gehen um dort jemand ganz anderer zu werden. Wir möchten ein mit drei mächtigen Schornsteinen bewehrtes Schiff besteigen und in eine neue Welt reisen und scheitern am örtlichen Busfahrplan.“ (Martina Brandl)
Alle gehen nach Berlin, Frau Brandl zieht ins Kaff. Ein Kulturschock! Kehrwoche, Krämermarkt und Kinderfasching versus Sushi, Style und Siegessäule. Sie tauscht loungige Clubs gegen Landgasthäuser mit merkwürdigen Sonderangeboten. Drei Jahre dauerte der Feldversuch. Nun gibt es erste Ergebnisse.
Die Welt ist voll von Sehnsucht und dilettantischem Trinkverhalten. Der Großstädter flüchtet in die Natur. Der Bauer vermietet seinen Acker Weiterlesen…
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„Dann musste ich Jude üben statt Klavier“
BERLIN (bm) – Vor wenigen Tagen, am 22. November 2011, ist Georg Kreisler gestorben. Deutschlandradio Kultur und der Deutschlandfunk ändern ihr Programm und wiederholen heute und morgen die Lange Nacht über den vielseitigen Künstler, eine Sendung von Günther Rohleder.
Er hat Maßstäbe gesetzt für das literarische Kabarett. Seine Lieder sind bissig, skurril, witzig, politisch, philosophisch. Sie verstören, verführen, rütteln auf. Weiterlesen…
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Ein trauriger Tag, wir weisen auf den Artikel in der Süddeutschen Zeitung hin:
Der Tod, das muss ein Wiener sein

Der Kabarettist Georg Kreisler, hier in einer Aufnahme aus dem Jahr 2009 (© dapd)
WIEN – Er galt als Meister des schwarzen Humors, berühmt durch Lieder wie “Tauben vergiften im Park”, geliebt und verehrt für seinen bissigen Witz. Jetzt ist der Kabarettist und Chansonnier Georg Kreisler im Alter von 89 Jahren in Salzburg gestorben.
mehr bei der SZ
verwandte Artikel auf www.liveundlustig.de :
Georg Kreisler im Interview
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„Ich krieg die Krise! – Kabarettisten packen aus“
BERLIN (gc) – An einem Abend gleichzeitig Texte von Katinka Buddenkotte, HG Butzko, Wiglaf Droste und Osman Engin? Das kann es nur in einer sehr ungewöhnlichen Mixed-Show geben – oder in einem Buch! Zum Beispiel in der Anthologie „Ich krieg die Krise – Kabarettisten packen aus“, in der 26 Autorinnen und Autoren aus den Bereichen Satire, Kabarett und Poetry Slam über Krisen schreiben.
Und schon wird es interessant, denn was dem einen sein Alltag, ist der anderen ihre Krise: Marc-Uwe Kling zum Beispiel lässt sich von seinem Känguru über den Tisch ziehen, während Luise Kinseher an den Steckrüben verzweifelt, die sie auf einer Speisekarte findet. Barbara Kuster ärgert sich über nicht mehr gepflegte preußische Tugenden, während Dagmar Schönleber als Ostwestfälin am Karneval verzweifelt und gleichzeitig Claus von Wagner an der Kapitalismus-Frühförderung im Kindergarten irre wird. Katinka Buddenkotte und Nessi Tausendschön dagegen bekommen ihre Krisen immer in den Theatergarderoben: Die eine wegen der anwesenden Kollegen, Weiterlesen…
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Mittwoch, 23. bis Samstag, 26. November im corbo
BERLIN (bm) – Das Festival de la Chanson Française möchte das Berliner Publikum verzaubern. Die neue, von der deutsch-französischen Sängerin Lisa Zenner initiierte Reihe im corbo für das französische Chanson in Deutschland bietet acht Konzerte an vier Abenden und einen Abschlussbrunch für die Künstler und das Publikum. Quirlig, romantisch, jazzig, nachdenklich, verspielt. Die französische Musik in Deutschland ist genauso vielseitig wie ihre große Schwester aus Frankreich.
Bérangère Palix ist eine Vertreterin des französischen Chansons, die gerne auch mal mit dem brasilianischen Flair des Bossa liebäugelt. Sie liebt Berlin und schreibt dieser Stadt kleine, feine Lieder, die das Lebensgefühl, den ruppigen Charme der Hauptstadt beschreiben – aus Sicht einer Französin im „freiwilligen Exil“. (Mi, 23.11.)
Gerd Heger & Guido Allgaier: Als Moderator im Saarländischen Rundfunk und „Monsieur Chanson“ wirbt Gerd Heger schon lange in Deutschland für das französische Chanson. Zusammen mit dem versierten Chanson-Gitarristen Guido Allgaier betreibt er Weiterlesen…
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Kordula Völker eröffnet ihr eigenes Theater
DINSLAKEN (bm) – Auf der halben Treppe befindet sich in Berlin ein Gemeinschaftsklo, das von mehreren Parteien genutzt wird. Am Niederrhein gibt es da Theater!
Irgendwo zwischen Schafen und Kühen, nicht mehr im Ruhrpott, aber eigentlich um die Ecke, hat sich still und leise eine Kleinkunstbühne entwickelt, die sich langsam aber sicher zum Mekka der lesbischen Kabarettszene entwickelt. Gründerin Kordula Völker, Liedermacherin, Urgestein des deutschen Lesbenkabaretts und Humorarbeiterin in Sachen Party, Politik und Partnerschaft hat sich mit dem Theater “Halbe Treppe” einen Traum erfüllt.
Einen recht bescheidenen, möchte man fast sagen, denn ihr kleines Theater Weiterlesen…
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Zu Gast bei Jürgen Becker im Alten Wartesaal:
Volker Pispers, Matthias Deutschmann, Christian Ehring und Emil Ferrari
WDR Fernsehen, Samstag, 19. November 2011, 21.45 – 22.45 Uhr
KÖLN (bm) – Jetzt wird wieder ordentlich gequalmt bei den „Mitternachtsspitzen“. Denn in der Kultrubrik „Überschätzte Paare der Weltgeschichte“ schlüpfen Wilfried Schmickler und Uwe Lyko alias Herbert Knebel in die Rollen von Peer Steinbrück und Helmut Schmidt. Deren öffentliches, rauchgeschwängertes Schachspiel sorgte jüngst ja für Weiterlesen…
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