5 vor 12 – Der Clip zum Sonntag: The Incredible Herrengedeck
Hymne an die Hauptstadt: Berlin stinkt
Hymne an die Hauptstadt: Berlin stinkt
LEIPZIG (jf) – Wo finden „Dönermorde“, Bundeswehrreform, Verfassungsschutz, Gauck und Multikulti zusammen? Im politischen Kabarett. In ihrem Programm „Freaks. Eine Abrechnung“ zeigen Maike Kühl, Christian Ehring und Heiko Seidel vom Düsseldorfer Kom(m)ödchen, wie das Genre mit Spiellust überzeugt. Nach „Couch. Ein Heimatabend“ und „Sushi. Ein Requiem“ geht es im dritten Teil der Trilogie um Scheinwelten, Doppelmoral und die überforderte Gesellschaft. Am 23. Februar waren sie im Leipziger Academixer-Keller zu Gast.
Sammy Boehme ist der Prototyp des dämlichen Fernsehunterhalters. Er verwechselt Tripper und Tripolis und hält Voltaire für den Erfinder der Autobatterie. Passend zu seiner inneren Leere Weiterlesen…
Gelungenes Auswärtsspiel einer zerrissenen Persönlichkeit
BERLIN (gc) – Das Berliner Mehringhoftheater hat in dieser Woche Besuch aus Bayern: Helmut Schleich gastiert mit seinem aktuellen Solo-Programm „Nicht mit mir!“. Kann das gutgehen, ein Bayer in Preußen? Ist die Gesellschaft wirklich schon so integrationsbereit?
Das Kreuzberger Publikum jedenfalls braucht seine Zeit, ehe es mit diesem kaum zu bändigenden Vollblut-Komiker warm wird. Weiterlesen…
Der Kabarettist möchte nicht Bundespräsident werden
Nach wie vor sieht er seine Aufgabe darin, mit den Mitteln des politischen Kabaretts gegen eine Politik zu kämpfen, die zunehmend vom Recht der Stärkeren beherrscht wird und mit der Kraft der Lobbyisten und Interessenverbände die demokratische Gewaltenteilung unseres Rechtsstaates bedroht.
In der lebhaften Diskussion seiner möglichen Kandidatur im Internet sieht Georg Schramm nicht nur eine Bestätigung seiner Arbeit, sondern auch eine neue Qualität und Dynamik der gesellschaftspolitischen Diskussion jenseits der herkömmlichen Medien, die ihn überrascht und beeindruckt hat.
Diese neue Kraft gilt es zu stärken. In einer Kandidatur sieht Schramm aber keine Möglichkeit, dem Missbrauch des Präsidentenamtes durch die etablierten Parteien entgegentreten zu können. Weiterlesen…
Aufgekocht: Die Themen der Boulevardpresse im zdf – oder: Warum ein Germknödel nicht in einen Strohhalm passt
BERLIN (bm) – „Christian Wulff ist der Shooting Star 2012“, stellt Monika Gruber fest und regt sich auf: Wie man in so kurzer Zeit nur auf so viele Titelblätter kommen kann! „Mit diesem Nullgesicht!“ Und schmollt „Meine geliebten Titelseiten werden von einem Langweiler blockiert!“
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BERLIN (gc) – Mutig ist er schon, der Horst Schroth! In anderthalb Jahren im (theoretischen) Rentenalter angekommen, ist er sich für keinen modischen Gag zu schade. Violette Wildlederschuhe sind es, die er bei seiner ausverkauften Vorstellung in den Berliner Wühlmäusen zum schwarzen Anzug trägt. Und sie passen perfekt zu seinem Einstecktuch. Respekt!
Welche Farbe haben noch gleich die Schuhe von Benedikt XVI.? Religionsübergreifend erzählt der Katholik Horst Schroth in „Was weg ist, ist weg“ erneut eine seiner atemberaubenden Geschichten. Sein Auto ist durch einen Brand zerstört worden und damit auch sein Laptop und seine Ausweispapiere. Weiterlesen…
„Einer weniger zu sein, ist auch wichtig“: Phoenix spreizt die neuen Federn

Klangkunst, Wortwerk, Körpersprache: „Das wüste Gobi“. Peter Wilmanns (links) und Buddy Sacher bei der Welturaufführung des ersten Duo-Programms „Freie Sicht auf die Ambiente“ in Niederstetten.
NIEDERSTETTEN (ib) – Sechs mal gastierte „Ars Vitalis“ in Niederstetten. Das Trio Klaus Huber, Buddy Sacher und Peter Wilmanns war längst auch für diese Saison fest eingeplant. Zum Jahreswechsel starb Klaus Huber, der Schlagzeuger der Truppe, die sich 1979 gefunden hatte und sich zum Gesamtkunstwerk wider alle Genregrenzen auswuchs.
Der Schock sitzt tief. Klaus Huber, Schlagzeuger und so nur „ganz selten zu findendes anarchistisches Element und Temperament“ (Norbert Bach, Kulturamtsleiter Niederstetten), fehlt. Die Folge: „Ars Vitalis“ ist nicht mehr. Zu schade. Und völlig logisch: Kunst dieser kongenialen Art ist nicht ersetz- und fortführbar. Weiterlesen…
Liebe Freundinnen und Freunde der Deutschlandverbesserung,
der rundum akzeptierte Kandidat für‘s Amt des Bundespräsidenten ist ermittelt. Zu unserer Freude bleibt Georg Schramm der Bühne erhalten und muss nicht piratenmässig als Winkeonkel für Deutschland um die Welt fliegen. Auf live und lustig kommt trotzdem eine turbulente Theater-Woche zu.
Politischer Aschermittwoch in Berlin, das Preisträgerkonzert der Liederbestenliste, Monika Gruber im TV. In Berlin zu Gast sind diese Woche Horst Schroth bei den Wühlmäusen und Helmut Schleich im Mehringhoftheater mit ihren Berlin-Premieren ‚Was weg ist, ist weg‘ und ‚Nicht mit mir!‘. Weiterlesen…
BERLIN (bm) – „Politik muss kabaretttauglich sein!“ hat Rainer Ernst vor kurzem gefordert. Aber manchmal ist es auch umgekehrt. DSDSP – Deutschland sucht den Super-Präsidenten. In der Debatte um die Nachfolge von Christian Wulff bringen die Piraten ihren eigenen Kandidaten ins Spiel: Georg Schramm.
Unter der Überschrift „Bundespräsidentenwahl – Was wollen wir und wie wollen wir das?“ wird das Thema auf ihrer Homepage offen diskutiert. Ein Brief an seinen Agenten ist bereits vorformuliert und steht auf dem Piratenpad für Korrekturvorschläge bereit. Im Moment liefern sich ein ‚klaus‘ und ein ‚Herr Oberlehrer‘ dort ein hitziges Wortgefecht. Weiterlesen…