BERLIN (gc) – Dziuks Küche, das sind Max Schwarzlose, Thomas Baumgarte und Hans Rohe – die Band um Danny Dziuk. Bereits vor vier Jahren erschien das Album „Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers“, mit dem die vier unterwegs sind. Dass die Platte nichts von ihrer Aktualität verloren hat, bewies die Band in der Wabe in Berlin-Pankow. Weiterlesen…
Kein Tärätätätätäterrä – Record Release im Berliner BKA
BERLIN (cw) – Ein aufrichtiges Danke! Damit wäre die Rezension zur Record Release der ersten und noch heißen CD ‘Flugenten’ von ‘Schwarz un Schmitz’ absolut fertig, und es bleibt nur noch die Empfehlung: Bemühen Sie sich, bei einem Live-Auftritt dabei zu sein!
Es gibt viele Wortspiele und Wunschvorstellungen in der Phantasie, die der realen Welt entgegenströmen. Es gibt Weiterlesen…
Gelungenes Auswärtsspiel einer zerrissenen Persönlichkeit
BERLIN (gc) – Das Berliner Mehringhoftheater hat in dieser Woche Besuch aus Bayern: Helmut Schleich gastiert mit seinem aktuellen Solo-Programm „Nicht mit mir!“. Kann das gutgehen, ein Bayer in Preußen? Ist die Gesellschaft wirklich schon so integrationsbereit?
Das Kreuzberger Publikum jedenfalls braucht seine Zeit, ehe es mit diesem kaum zu bändigenden Vollblut-Komiker warm wird. Weiterlesen…
BERLIN (gc) – Mutig ist er schon, der Horst Schroth! In anderthalb Jahren im (theoretischen) Rentenalter angekommen, ist er sich für keinen modischen Gag zu schade. Violette Wildlederschuhe sind es, die er bei seiner ausverkauften Vorstellung in den Berliner Wühlmäusen zum schwarzen Anzug trägt. Und sie passen perfekt zu seinem Einstecktuch. Respekt!
Welche Farbe haben noch gleich die Schuhe von Benedikt XVI.? Religionsübergreifend erzählt der Katholik Horst Schroth in „Was weg ist, ist weg“ erneut eine seiner atemberaubenden Geschichten. Sein Auto ist durch einen Brand zerstört worden und damit auch sein Laptop und seine Ausweispapiere. Weiterlesen…
BERLIN (bm) – Gehören Sie auch zu diesen Menschen, die ihren Lieben versprochen haben, sich in diesem Jahr wirklich NICHTS zu Weihnachten zu schenken? Weil das Ganze doch sowieso nur ein verlogener Quatsch ist? Oder schenken Sie generell nur dem einzigen Menschen etwas, den Sie wirklich lieben? Also sich selbst?
Der rheinländische Humor ist nun wahrlich nicht jedermanns Sache und für Menschen aus anderen Landstrichen wenigstens gewöhnungsbedürftig, wenn nicht gar zu weiten Teilen unverständlich. Helau! – Alaf! – oder wie heißt das?
„Kinsky legt los“ heißt die CD, ein Mitschnitt des gleichnamigen Programms aus dem Bonner Haus der Springmaus, und genau so hört sie sich auch an. Wie eine Maschinengewehrsalve schießt sie ihre durchaus allgemeinverständlichen Erkenntnisse in einem Wahnsinnstempo ab. Selbstverständlich parodiert Margie Kinsky mit ihrem Bühnenich auch das Klischee von der energiegeladenen Schnattergans aus einem Kaff mit Namen Bonn-Endenich.
Gleich nebenan hat die Schauspielerin etwa 30 Jahre lang im Ensemble des Bonner Improvisationstheaters, der Springmaus, mitgewirkt, während sie sechs Söhne in die Welt gesetzt hat und großgezogen, bevor sie sich ihr erstes, dieses Solo zugetraut hat. Schenkt man dem Booklet Glauben, ist es ihrem Mann, dem „kanadischen Holzfäller“ Bill Mockridge (vgl. Lindenstraße, Rolle Erich Schiller, und Springmaus-Gründer) zu verdanken, dass sie dieses Loslegen gewagt hat.
Wie frau sich so fühlt in ihrem Alter und wie sie hormongestört, humorvoll und meckrig auf die Welt blickt, also auf den Supermarkt und die Nachbarschaft – das ist das Hauptthema, um das sich alles dreht und das sie mit halbwegs kuriosen Beispielen veranschaulicht. „Ich bin 52!“. Diese Empörung wird bis zum Getno raustrompetet. Die Themen: Übergewicht, Kummer über die eigene verwelkende Schönheit, Neid auf die aufblühende Schönheit der jungen Mädchen, bessere Mütter, tägliche Aufgabenlisten, Zahnspangen, Schnäppchenjagd, Tatoos, die Hormone tillen – kurzum: der Mikrokosmos der Desperate Housewives ohne weitere gesellschaftliche Aktivitäten.
All diese superwichtigen Sachen werden hektisch, fast atemlos und mit schriller Stimme, die niemals runterkommt und einen Punkt setzen kann, durchgenommen. Zuhören: Richtig strapaziös. Einzige Ausnahme: Track 12: Ich will ja nur sein Bestes.
Aber schnell weiter: Margie Kinsky ist gebürtige Italienerin, heißt eigentlich ganz anders, also viel länger, hat eine böhmische Gräfin zur Mutter und einen italienischen Vater, und ist nicht mit Kinski (Klaus und Nastassja) verwandt.
Was soll’s? In meinen Ohren klingt Margie Kinskys komische Kunst nach Dauerkarneval. Rheinländerinnen hören das vermutlich anders, was sich auch erkennen läßt an den überbordenden Publikumerinnen-Reaktionen auf der CD. Da haben sich ganz unüberhörbar viele identifiziert. Na fein, helau.
Scharfkantige Wortspiele und charmante Fettnäpfchenexkursionen
BERLIN (bm) – Noch nie waren böse Lieder so lustig wie mit dem Musikkabarett Schwarze Grütze aus Potsdam. Dabei wirken Dirk Pursche und Stefan Klucke mit ihren roten Gitarren auf den ersten Blick ein bisschen so wie die netten Musiker von nebenan. Aber wehe, wenn sie anfangen zu singen.
nächste Termine – nach diesem Auftritt bei den Berliner Wühlmäusen:
28.01.2011 Jena
29.01.2011 Eisleben
01.02.2011 Stuttgart
03.02.2011 Gelnhausen
04.02.2011 Rostock
05.02.2011 Rostock
BOCHUM (bm) – Manch einer glaubt vielleicht immer noch, daß die Vorweihnachtszeit eine Zeit der Andacht und Stille sei. Weit gefehlt! Frank Goosen erlebt sie als eine Zeit der Zumutungen und der Terroranschläge auf sein Nervenkostüm. Weiterlesen…
D’Raith-Schwestern singa Altbayrische Winter- und Weihnachtsliadl
OBERPFALZ (bm) – Manche Menschen sind der festen Überzeugung, daß Gott Bayerisch spricht. Andere wiederum glauben, der Weihnachtsmann käme aus der Oberpfalz. Keiner weiß genaues. Gwiß is: Aus der Oberpfalz kommen d’Raith-Schwestern und da Blaimer! Weiterlesen…