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Archiv für die Kategorie ‘Premiere’

Christine Rothacker: Pflegefall – Premiere

Christine Rothacker Pflege Schrift - YurikoBetreutes Kabarett mit Musik

SCHWETZINGEN (bm) – Darf man noch Späße machen, wenn Mama oder Papa pflegebedürftig sind? Christine Rothacker findet: ja!

Als diplomierte Pflegeclownette singt, tanzt, textet und kocht sie sich durch den rasenden Alltag der Sandwichgeneration, um zwischen artgerechter Kindhaltung, mittlebens-krisen-bedingter Trennung und spirituellem Neubeginn als Alten- und Angehörigenpflegerin den Inhalt des Lebens neu zu definieren.

Alle ihre Pflegefälle holt sie live auf die Bühne. Sie verrät ihre geheimen Rezepte. Wie man gleichzeitig mit unverdaulichen Pflegefällen und dem eigenen pflegebedürftigen Weiterlesen…

Sebastian Nitsch: Unsterblichkeitsbatzen – Premierenkritik

Sebastian Nitsch 01 – Foto © Juliane FlötingBeste Blicke auf das beste Leben, das wir haben

BERLIN (gc) – Sebastian Nitsch ist 34 Jahre alt und lebt in Berlin. Höchste Zeit für einen aufstrebenden Künstler, die Premiere des Soloprogramms „Unsterblichkeitsbatzen“ zu feiern. Abergläubisch ist er offenbar nicht, denn ausgerechnet am Freitag, den 13. April, präsentiert er seinen Abend im ausverkauften Zebrano-Theater in Friedrichshain.

Nitsch ist Profi darin, unangenehme Tätigkeiten aufzuschieben. Offen geht er mit seinem Leiden um und bekennt seine Abneigung gegen die Wörter „jetzt“ und „sofort“. „Jetzt und Sofort wollen heiraten. Dann heißen sie Jetzt-Sofort. Und um wie viel schöner klingt das Wort ‚spääääter‘!“ Damit ist klar: Ein Wortspieler macht sich Gedanken – und zwar sehr geschickt.
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Kategorien:Comedy, Kabarett, Kritik, Premiere

Schwarze Grütze: TabularasaTrotzTohuwabohu! – BerlinPremiere

Schwarze Grütze - Foto © 2012 Bonmot-Berlin LtdSchwarze Grütze heute bei den Wühlmäusen

BERLIN (bm) – Wer Lust hat auf verquere Gedankenspiele und total beballerte Sprachakrobatik, der sollte diesen Abend auf keinen Fall versäumen. „Wer den Wal hat, hat die Qualle.“ Schwarze Grütze überzeugen mit lustiger Bösartigkeit oder bösartiger Lustigkeit. „Ich weiß nicht mehr, wo vorn und hinten ist. Heißt das nun „Vater unser“ oder „unser Vater“ und „Frauenhaus“ oder „Hausfrau“?
Das wunderbare Programm „TabularasaTrotzTohuwabohu!“ haben Stefan Klucke und Dirk Pursche im Februar 2012 in Leipzig zur Uraufführung gebracht. Hier geht’s zu unserer Premierenkritik:

Gayle Tufts: Some like it Heiß! – Premierenkritik

Gayle Tufts Heiss - Foto © Fabian MaerzJetzt erst recht – Panik und Ekstase!
BERLIN (bm) – Vermutlich denken die meisten bei diesem Titel zuerst an Billy Wilders Filmklassiker „Some Like It Hot“, „Manche mögen’s heiß“. Fehlanzeige. Mit dem Schalk im Nacken bekennt Gayle Tufts „Ich bin in den Wechseljahren“ und kündigt den Abend an als ein „hormonelles Erlebnis für die ganze Familie“.

Keine Angst, das ist alles andere als verständnis- oder gar mitleidheischend und auch kein Hitzewallungskabarett. Tatsache ist bloß: Hierzulande kann man sich einem Fremden gegenüber mit weniger Peinlichkeit als Liebhaber extrem perverser sexueller Neigungen vorstellen, als eine Frau zugeben darf, dass sie sich in den Wechseljahren befindet.

Was ist das denn überhaupt für ein Wort? Hört sich nach Auswechseln an. Geht es da um die Reifen von Sebastian Vettel oder um den Bundespräsidenten? Weiterlesen…

Meigl Hoffmann: Vom Witz getroffen – Pathologen machen immer ihren Schnitt – Premierenkritik

Meigl Hoffmann Witz 02 – Foto © Wolfgang ZeyenBis auf’s Hemd

LEIPZIG (jf) – Der Leipziger Meigl Hoffmann hat ein Händchen für Figuren und Themen. Er stand (und steht) als Feuerwehrmann, Otto Reutter oder Taxifahrer auf der Kabarettbühne, verhandelt Tages-Themen, die auch morgen noch bewegen. Wer ihn mal mittags in der Stadt trifft, weiß, dass ihn immer schon eine neue Idee bewegt.

Weil er auch einen Sinn für Orte in seiner Heimatstadt hat, führt er gemeinsam mit dem Pianisten Karsten Wolf inzwischen ein eigenes Haus: Das Central Kabarett direkt in der Touristen-Kneipenmeile Barfußgässchen. Ein schöner Saal. Aber in einem Saal spielen kann ja wohl jeder.

Am 3. März feierte Hoffmanns neues Programm in der Pathologie Premiere.

Also nicht richtig in der Pathologie, sondern Weiterlesen…

Kategorien:Kabarett, Kritik, Premiere

Vereinsheim Schwabing – Fernsehtipp

2. März 2012 1 Kommentar

Bühnensport mit Hannes Ringlstetter – der BR strahlt heute die erste Sendung aus

Hannes Ringlstetter 01 - Foto BR_Martina BogdahnFreunde der unangepaßten Unterhaltung können sich auf einen amüsanten Fernsehabend einstellen. Um 22.30 Uhr geht’s los mit ‚Ottis Schlachthof‘. Zum Stammtisch kommen heute: Rolf Miller, Hennes Bender, Josef Brustmann, HG Butzko, Lisa Feller und Roland Baisch.

Im Anschluß um 23.30 Uhr Debut für Hannes Ringlstetter mit ‚Bühnensport‘ Weiterlesen…

Das Wüste Gobi: Freie Sicht auf die Ambiente – Premierenkritik

21. Februar 2012 3 Kommentare

„Einer weniger zu sein, ist auch wichtig“: Phoenix spreizt die neuen Federn

Das wüste Gobi 152 – Foto © Inge Braune

Klangkunst, Wortwerk, Körpersprache: „Das wüste Gobi“. Peter Wilmanns (links) und Buddy Sacher bei der Welturaufführung des ersten Duo-Programms „Freie Sicht auf die Ambiente“ in Niederstetten.

NIEDERSTETTEN (ib) – Sechs mal gastierte „Ars Vitalis“ in Niederstetten. Das Trio Klaus Huber, Buddy Sacher und Peter Wilmanns war längst auch für diese Saison fest eingeplant. Zum Jahreswechsel starb Klaus Huber, der Schlagzeuger der Truppe, die sich 1979 gefunden hatte und sich zum Gesamtkunstwerk wider alle Genregrenzen auswuchs.

Der Schock sitzt tief. Klaus Huber, Schlagzeuger und so nur „ganz selten zu findendes anarchistisches Element und Temperament“ (Norbert Bach, Kulturamtsleiter Niederstetten), fehlt. Die Folge: „Ars Vitalis“ ist nicht mehr. Zu schade. Und völlig logisch: Kunst dieser kongenialen Art ist nicht ersetz- und fortführbar. Weiterlesen…

Kategorien:Kleinkunst, Kritik, Premiere

Das Wüste Gobi: Freie Sicht auf die Ambiente – Programmtipp

14. Februar 2012 3 Kommentare

Das Wüste Gobi - PlakatSurrealistische Vogelkunde –
Uraufführung in Niederstetten

BERLIN/ NIEDERSTETTEN (bm) – “Heute hübsche Sowjette gesehen. Galt sie nicht als ausgestorben?” Die beiden musikalisch-poetischen Vogelkundler rufen etliche zu Unrecht nachlässig beachtete Vogelarten ins Gedächtnis: die Brasserie, den Amselfelder, das Windschnittige Motorhäubchen und die Bachkantate.

Gehört das Wüste Gobi auch dazu? Peter Wilmanns und Buddy Sacher haben ihr neues Duo jedenfalls so genannt. Seit über 30 Jahren spielen sie schon zusammen. Weiterlesen…

Schwarze Grütze: TabularasaTrotzTohuwabohu! – Premierenkritik

11. Februar 2012 2 Kommentare

Tingeltangel bis zur Trunkenheit im Leipziger academixer-Keller

Schwarze Grütze Tabularasa - Foto PR

„Schwarzer Humor ist die Abmilderung der Realität bei gleichzeitiger Vorgabe ihrer Erhöhung“ (Schwarze Grütze)

LEIPZIG (jf) – Stefan Klucke und Dirk Pursche verstehen die Welt nicht mehr. Eine Welt voller „BILD-Zeitung lesender Spiegeltrinker“, in der „Saubermänner Dreck am Stecken” haben und „schwarze Kassen weiße Flecken“.

Also macht das Musikkabarett-Duo Schwarze Grütze mit seinem neuen Programm „TabularasaTrotzTohuwabohu!“ reinen Tisch im Chaos weltpolitischen Irr- und alltäglichen Wahnsinns. Am 10. Februar war im Leipziger Academixer-Keller die bejubelte Premiere. Weiterlesen…

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