Aufgekocht: Die Themen der Boulevardpresse im zdf – oder: Warum ein Germknödel nicht in einen Strohhalm passt
BERLIN (bm) – „Christian Wulff ist der Shooting Star 2012“, stellt Monika Gruber fest und regt sich auf: Wie man in so kurzer Zeit nur auf so viele Titelblätter kommen kann! „Mit diesem Nullgesicht!“ Und schmollt „Meine geliebten Titelseiten werden von einem Langweiler blockiert!“ Weiterlesen…
BERLIN (bm) – Kabarett frei Haus liefert der Bayerische Rundfunk mit seiner wöchentlichen Sendung ‚Radiospitzen‘. Diese Woche gibt es eine Stunde Live-Mitschnitt von Egersdörfers herrlich schlecht gelauntem Programm ‚Ich meins doch nur gut!‘.
Freitag, 10. Februar 2012 ab 14.05 Uhr auf BR 2
Samstag, 11. Februar 2012 ab 20.05 Uhr auf BR 2 (WH)
Der Live-Mischnitt aus dem Bonner Pantheon
am 25. Januar 2012
BERLIN (bm) – Nach 2000 und 2004 erhielt der Liedermacher Stoppok am 18. November 2011 in Bonn bereits zum dritten Mal den Liederpreis der Liederbestenliste. Ausgezeichnet wurde der Song “Zeit für ein Wunder”, den Stoppok 2010 auf der CD “Grundblues 2.1.” mit seinem langjährigen Bassisten Reggy Worthy veröffentlicht hatte.
Das Preisträgerkonzert von Stoppok, das er mit Reggy Worthy im Bonner Pantheon-Theater gab, geriet zum Höhepunkt des Liederfestes 2011 und stellte den mit schlesischen Wurzeln in Hamburg geborenen, im Ruhrgebiet groß gewordenen und heute in Oberbayern lebenden Sänger, Songschreiber, Gitarristen und Produzenten einmal mehr als einen Weiterlesen…
MAINZ (bm) – 21. Februar 2012 – Diesen Termin können sich alle Fans von Monika Gruber schon mal mit neongelbem Markierstift merken.
Ausgerechnet am Faschingsdienstag, um 22.15 Uhr, gleich nach dem heute journal, legt sie im zdf mit ihrer eigenen Kabarettsendung los.
Ereignisse aus der deutschen Medienwelt will die bayerische Kabarettistin auf‘s Korn nehmen und einen kritischen wie amüsanten Blick auf das werfen, was die deutschen Gazetten und die Welt der Weiterlesen…
Laienschauspiel in Bayern – ein Feature von Roland Biswurm – BR 2 am 23. Oktober 2011
MÜNCHEN (bm) – Am Sonntag alle mal herhören, auch die, die schwer hören:
Irrungen und Wirrungen in der Bauernstubn und nach vielen Lachern wird alles gut – das stellen wir uns landläufig unter bayerischem Laientheater vor. Seit dem barocken Schulschauspiel der Jesuiten ist Bayern Theaterland. Und Laienspiel ist beileibe nicht nur Bauerntheater.
Dann gibt es noch das stereotype Vorurteil selbsternannter Kultureliten: Das, was Laien auf die Bühne stellen, sei Primitivtheater zur Belustigung von Verwandten und Bekannten der Darsteller. Doch dem ist beileibe nicht so. Benno Herrmann etwa steht seit x Jahren auf der Laienbühne des Landshuter „Theater Nikola“. Wenn er im „Straubinger Totentanz“ als Tod auftritt, dann ist von sogenannter „Provinzialität“ keine Spur.
Oder das „Theater am Bahnhof“ in Abensberg: Dort beschäftigt man gern den Mundartspezialisten Werner Asam und auch was dabei herauskommt ist alles andere als „provinziell“. Im Gegenteil: Hier wird experimentiert mit gattungsübergreifenden Mitteln. Hier stehen auch Volksmusikanten auf der Bühne, die völlig untypisch Landler improvisieren.
Seit dem barocken Schulschauspiel der Jesuiten ist Bayern Theaterland. Und „Laienspiel“ ist beileibe nicht nur Bauerntheater. Es gibt Bühnen, die sich auf leichte Kost spezialisiert haben, auf Boulevard und Krimis, andere bemühen sich um ernsthaftes Volkstheater, um Literaturbearbeitungen oder um klassisches Schauspiel. Und ist es nicht so, dass erst derjenige professionelles Theater richtig zu schätzen und zu genießen weiß, der selbst einmal auf der Bühne gestanden hat? Ähnlich wie professionell gemacht Musik sich erst demjenigen richtig erschließt, der selbst ein Instrument spielt?
Sendung:
Zeit für Bayern, Sonntag, 23.10.2011, 12.05 bis 13 Uhr, BR2
Außerhalb des Radiostudios ist Autor Roland Biswurm der theatralischen Geste nicht generell abgeneigt.
TIRSCHENREUTH (bm) – Der erste Auftritt der fulminanten Raith-Schwestern im nördlichsten Landkreis der Oberpfalz war ein voller Erfolg. Gut zweihundert Zuschauer sind ins Tirschenreuther Kettelerhaus geströmt, um zu erleben, wie die oberpfälzer Moila den Blaimer fertig machen. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als die Heavy-Mädels Tanja und Susi auf die Tische stiegen und mit ihrer unübertroffenen original Raith´schen Maximalstimmgewalt den Saal zum Kochen brachten. Der Blaimer tröstet sich derweilen mit einer Phantasie-Lobeshymne auf sich selbst: ‚Der schöne Blaimer‘.
Hier finden Sie den ausführlichen Bericht vom Neuen Tag, hier geht’s zum Kanal der Raith-Schwestern auf YouTube und hier ein kurzes Video von OTV – dem Fernsehen für die Oberpfalz:
Der Narrische Luitpold hat bei der Aufführung im Kettelerhaus eine CD des Programms ‚Schwer vermittelbar‘ zur Verlosung ausgerufen. Unter den vielen Einsendungen hat die Glücksfee sich für MONIKA HABERKORN als Gewinnerin entschieden. Herzlichen Glückwunsch!
MAINZ (bm) – Jetzt gerät die heile Welt des Adenauer-Fernsehens ja wohl völlig aus den Fugen. Zum ersten Mal bekommt eine Frau ihre eigene Kabarettsendung!
2012 soll’s losgehen mit jeweils 45 Minuten am Dienstag. Gut versteckt im Nachtprogramm. Aber immerhin, zehn Mal soll die Late-Night-Show, deren Titel noch nicht mitgeteilt wurde, ausgestrahlt werden.
Ereignisse aus der deutschen Medienwelt soll die bayerische Kabarettistin auf‘s Korn nehmen und einen kritischen wie amüsanten Blick auf das werfen, was die deutschen Gazetten und die Welt der Stars und Sternchen bewegt, kündigte ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut an, sowie Elemente von Boulevardsendungen und TV-Magazinen parodieren.
Die Rolle der schlagfertigen Ratschtante vom Lesezirkel durfte die Gruberin schon ausprobieren – in ‚Neues aus der Anstalt‘.
Musik-Kabarett aus der Oberpfalz für die Oberpfalz am 24. September 2011
TIRSCHENREUTH (bm) – Sie sind alles andere als „Schwer vermittelbar“. Denn sie gehören zum Besten, was der weiß-blau-bayerische Mundart-Musik-Kabarett-Himmel zu bieten hat: Die Heavy-Mädels mit der unübertroffenen original Raith´schen Maximalstimmgewalt! Wie immer stellt da Blaimer sein Licht unter den Scheffel, greift aber öfter mal mit der E-Gitarre durch.
Richtig freuen können Sie sich auf die beiden oberpfälzer Vollweiber Tanja und Susi Raith und ihren komischen Blaimer! Lassen Sie sich von ihrer Lebenslust und ihrer herzlichen Natürlichkeit anstecken! Vergessen Sie für zwei Stunden Ihre Sorgen und lachen Sie von ganzem Herzen!
Ein seltsames Tier mit dem Namen „Oaschkriacha“ haben sie entdeckt, und sie besingen Omas unumstößliche Weisheit “Oa Knödel geht allerweil”. D´Raith-Schwestern und da Blaimer erklären außerdem, warum es viel besser ist, in Bayern Urlaub zu machen als anderswo und huldigen dem Reinheitsgebot mit einem aufrichtigen “Biergebet”.
Stimmlich und musikalisch bewegt sich das Trio auf höchstem Niveau – dominiert von Tuba, Steyrischer und Blaimers hervorragendem Gitarrenspiel.
Am Samstag, 24. September 2011, treten sie zum ersten Mal im Landkreis Tirschenreuth auf. Und dann auch noch gleich im Kettelerhaus in der Kreisstadt Tirschenreuth!
Die Eintrittskarten kosten
im Vorverkauf: 16 €/ ermäßigt 13 € (Schüler und Studenten) inkl. VVK-Gebühr,
an der Abendkasse: 18 €/ ermäßigt 15 € (Schüler und Studenten)
Kartenvorverkauf nur über: www.okticket.de .
Sichern Sie sich Ihre Karten bitte unbedingt rechtzeitig. Die Plätze sind begrenzt.
In den nächsten Tagen starten wir eine Kartenverlosung hier und in der Presse! Bitte verfolgen und den Link an interessierte Freunde weiterschicken. Irgendjemand muss ja schließlich gewinnen!
Kreuzeder und die Kellnerin heute im Deutschlandradio Kultur
BERLIN (bm) – Gleich drei bayerische Kabarettisten wirken mit bei dem Krimi, der heute Abend zum ersten Mal ausgestrahlt wird: Sigi Zimmerschied als versoffener Kriminalrat Kreuzeder, Luise Kinseher als Polizeipsychologin und Maria Peschek als Kellnerin.
Das Gutachten der Polizeipsychologin fällt nüchtern aus:
Seit Kreuzeder zum Kriminalrat befördert worden ist und das Morddezernat Passau leitet, sitzt er fast nur noch im Wirtshaus. Pudelwohl würde er sich fühlen, seit er die Begegnung mit den Abgründen der menschlichen Existenz meidet. Keine gute Voraussetzung, um ein Morddezernat zu leiten. Nur in einem einzigen Fall ist Kreuzeder im letzten Jahr aktiv geworden. Als der Wirt vom ‚Grauen Raben‘, seinem Stammlokal, Opfer eines Verbrechens wurde. Nach Einschätzung der Psychologin war der Kriminalrat an dieser Tat nicht ganz unbeteiligt …
Jörg Graser, 1951 in Heidelberg geboren, hat sein Stück mit kleinen Bosheiten durchsetzt, und Stefan Dutt mit Witz Regie geführt. Musik: Martin Eichberg.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011, Länge: 56’30, Ursendung
Sendung: Kreuzeder und die Kellnerin
heute, 25. Juli 2011, 21.33 bis 22.30 Uhr, Deutschlandradio Kultur