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Artikel getaggt mit ‘Philipp Scharri’

Vierter Wettbewerbstag in Sankt Ingbert 2011 – Kritik

8. September 2011 3 Kommentare
Henning Schmidtke, Bernd Regenauer und das Duo luna-tic

Plakat St. Ingbert 2011 (www.sanktingbert.de)SANKT INGBERT (gc) – Henning Schmidtke bekennt, gegen Gewalt zu sein. Das soll sich auch in seinen Liedern zeigen und so heißt sein Programm „No Wumme, no Cry“. Aber völlig ohne Gewalt geht es nicht, kommt sie doch selbst in Kinderliedern vor und wird gar nicht mehr bemerkt: „Ein Mops kam in die Küche“, stahl ein Ei und wurde deshalb vom Koch erschlagen. So etwas kann Kinderseelen prägen. Vielleicht sogar stärker, als die verbalen Exzesse in manchem Hip-Hop-Song. Da ist die Gewalt nur deutlicher und ordinärer formuliert und somit auffälliger.

Schmidtke überlegt, wer der wirkliche Leistungsträger ist: die Altenpflegerin oder der Bankdirektor? Er kreidet es Unternehmen an, immer mehr Dienstleistungen durch den Kunden erledigen zu lassen: Manches Möbelhaus verkaufe keine Möbel, sondern Bretter und Schrauben zum Zusammenbauen. Seine Gedankengänge sind klar und gut strukturiert.

Henning Schmidtke (Foto PR St. Ingbert)Man mag Henning Schmidtke gerne zuhören. Auch bei seiner Musik. Er singt am Flügel neue Texte auf Popmusikmelodien: So erhält Bruce Springsteens „Born in the U.S.A.“ einen neuen Text, der die Angst vor dem Zahnarztbesuch behandelt, denn der Doktor wird „Bohr´n, und dann tut es weh!“ Auch eigene Kompositionen trägt er vor, etwa das Lied über die Karriereleiter, in dem es sehr schwarzhumorig zugeht. Es ist ein abwechslungsreicher Wettbewerbsbeitrag, denn Schenkelklopfer und nachdenkliche Momente weiß Schmidtke gleichermaßen zu erzeugen.

Bernd Regenauer kommt aus Franken und leidet unter der bayerischen Fremdherrschaft, sagt er mit deutlich ungewohntem Zungenschlag. In seinem Programm „Alles eine Frage der Antwort“ nimmt er die Gegenwart aufs Korn und teilt kräftig aus, zum Beispiel gegen den Online-Wahn und die exklusiven Veranstaltungen der Bussi-Bussi-Gesellschaft. Alles Dinge, die er nicht braucht.

Er beschränkt sich auf das Wesentliche im Leben, auf die Kommunikation von Mensch zu Mensch. Dabei ist die Körpersprache sehr wichtig, die er zu lesen weiß. So kann er die „Kanzlerin in ihrem ausgemerkelten Körper“ analysieren. Weil ihm alles zu viel wird, macht er einen Ausflug in die Oberpfalz. Das ist ein Landstrich, der selbst von Franken betrachtet noch eine Ewigkeit entfernt zu sein scheint. Dort geht es den Leuten „nicht um den Profit, sondern nur um den Gewinn.“ Sie meinen, besser als die Städter zu sein. In Wirklichkeit sind sie aber mit denselben charakterlichen Fehlern behaftet.

Bernd Regenauer (Foto www.regenauer.de)Regenauer erzählt ruhig und lädt die Zuschauer zum Ausflug in seine Welt ein. Etwa, wenn er auf eine Investorengruppe trifft, die auf der grünen Wiese eine Erholungs- und Einkaufzentrum bauen will. Ganz klein macht er sich dann, erzählt er, um sich das Modell des Bauvorhabens im Maßstab 1:20 von innen besehen zu können. Aber leider trifft er in dieser Modellwelt dieselben Probleme wie im wirklichen Leben.

Atemberaubend ist, wie Regenauer von Thema zu Thema kommt, wie er Traum und Wirklichkeit mischt und zwischen eigener Erzählung und der Darstellung prägnanter Figuren hin und her pendelt. Denn die alltäglichen Konflikte um moderne Elektronik im Auto, nervende Beifahrerrinnen und Beziehungsprobleme kommen auch vor. Hier baut der Künstler Verschnaufpausen ein, damit man dieser Stunde lebensphilosophischer Betrachtung weiter aufmerksam folgen kann. Für diesen wahrhaften Kleinkunstbeitrag erhält er einen sehr warmen Applaus.

Stéfanie Lang und Judith Bach aus der Schweiz bilden das Duo luna-tic. In ihrem Programm „Obladiblada“ sind sie Olli und Claire. Für Claire, eine Berliner Schnauze, soll ein Mann gefunden werden. Das ist anfangs nicht nur für die charmante Französin Olli ein hartes Brot, sondern auch für den Zuschauer. Ziemlich zäh läuft die Sache an und man fragt sich, wozu eigentlich der Flügel auf die Bühne gerollt wurde.

Duo luna-tic - Foto © duo.luna-tic.netAber dann erklingt „Wochenend und Sonnenschein“ in ganz neuen Versionen, á la Rammstein, Mozart oder Gospel. Ein Couplet von Otto Reutter wird angestimmt – und man sieht das Duo luna-tic mit anderen Augen. Beide Künstlerinnen singen abwechselnd und spielen am Flügel: Klassische französische Chanson-Literatur, deutsche Gassenhauer und auch „I will survive“. Die ursprüngliche Geschichte geht zwar weiter, wird aber immer weniger interessant, denn das Publikum lauert nur noch auf die Gesangsnummern mit den beiden angenehmen Stimmen. Einmal legen sie in einem Stück den Weg vom Couplet zum Hip-Hop zurück.

Wenn sie nicht singen, wirbeln sie über die Bühne: Am Ende drehen sie den Flügel so, dass die Pianistin mit dem Rücken zum Publikum sitzt. Dann wird auf dem Instrument gespielt – aber von beiden, nacheinander, gleichzeitig, immer in Bewegung, rund um die Tasten hechelnd, akrobatisch und mitreißend. Eine gelungene Wandlung im letzten Wettbewerbsbeitrag, der mit begeistertem Applaus gefeiert wird.

Am Donnerstag ist Pause. In der Zwischenzeit wird die Publikumsabstimmung ausgewertet, und die Jury ermittelt ihre beiden Gewinner. Am Freitag bei der Preisverleihung werden wir erfahren, wer von den zwölf Kandidaten die glücklichen sind, die diese praktischen, beziehungsfreundlichen und vielseitig einsetzbaren Werkzeuge demnächst bei sich zu Hause verwenden können.

Gilles Chevalier © 2011 BonMoT-Berlin Ltd.

nächster Termin bei der 27. Woche der Kleinkunst in Sankt Ingbert:

Freitag, 9.9.2011: Preisverleihung der Sankt Ingberter Pfannen und Abschlussparty

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SANKT INGBERTER PFANNE 2010 – 26. Woche der Kleinkunst

Erste Meldung vom vierten Wettbewerbstag in Sankt Ingbert 2011

7. September 2011 Hinterlasse einen Kommentar

Gilles Chevalier - Foto © BonMoT-Berlin Ltd.SANKT INGBERT (gc) – Soeben ist der Wettbewerb um die Pfannen bei der 27. Woche der Kleinkunst in Sankt Ingbert zu Ende gegangen. Hier zunächst meine erste schnelle Einschätzung. Morgen folgt dann – wie auch an den Tagen zuvor – ebenfalls hier meine ausführliche Besprechung.

Henning Schmidtke sorgt am Flügel für Kracher und Schenkelklopfer.

Bernd Regenauer offeriert elegant eine philosophische Einführung in Lebenskunde.

Das Duo luna-tic sucht mit Musik und körperlichem Einsatz die große Liebe.

Mein Favorit des Tages: Duo luna-tic.

Am Donnerstag ist Pause. Denn da wird die Publikumsabstimmung ausgewertet, und die Jury ermittelt ihre beiden Gewinner. Am Freitag bei der Preisverleihung werden wir erfahren, wer von den zwölf Kandidaten die glücklichen Gewinner sind, die diese praktischen, beziehungsfreundlichen und vielseitig einsetzbaren Werkzeuge demnächst bei sich zu Hause verwenden können.

Sie werden selbstverständlich umgehend informiert. Hier. Bitte weitersagen!

Mit heiteren Grüßen aus Sankt Ingbert

Gilles Chevalier

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7. September 2011 4 Kommentare
Susanne Pätzold & Alex Burgos, Anny Hartmann und die A-Capella-Formation High Five

Plakat St. Ingbert 2011 (www.sanktingbert.de)SANKT INGBERT (gc) – Um eine Geschichte zu erzählen, muss man nicht unbedingt reden. Man kann sie auch gestisch oder tanzend erzählen. Susanne Pätzold und Alex Burgos wollen erzählen, und zwar ihre Liebesgeschichte. In „Bis dass der Tanz uns scheidet“ sind die beiden sind Ela und Adam und hatten mal etwas miteinander. Oder sie haben noch etwas miteinander, da sind sie sich selbst nicht einig.

In New York haben sie sich bei einem Funky Beat kennengelernt und sind sich bei einem mitreißendem Salsa nähergekommen. Tanzend ziehen sie sich an und stoßen sich wieder ab, bis nur noch Nähe bleibt. Solange sie tanzen sind sie zwei Körper in Harmonie, aber wenn sie zu erzählen beginnen, werden Differenzen deutlich. Die üblichen Probleme einer Partnerschaft werden verbal formuliert und zugespitzt, bis sie tänzerisch entladen werden. Auch das gemeinsame Ritual, mit dem Körper nach hinten zu fallen und dann aufgefangen zu werden, kann die Differenzen der Partnerschaft nur übertünchen.

Susanne Pätzold_ PlakatmotivPätzold und Burgos können sich in Beziehungsfragen nicht einigen. Und offenbar auch nicht, was für ein Programm sie spielen. Beide sind begnadete Tänzer. Ihre Tanzeinlagen sind faszinierende Vorschläge für ein harmonisches Miteinander. Aber der Wortanteil ist auf der Bühne zu hoch, um die Show als Tanzprogramm zu sehen. Und manchmal ist dieser Wortanteil noch sehr statisch inszeniert: Beide sitzen dann nur steif auf zwei Stühlen und erzählen. Diese nebulöse Unklarheit mindert den Spaß am Zuschauen aber nur ein kleines bisschen.

„Humor ist, wenn man trotzdem wählt“ heißt Anny Hartmanns Programm. Erstmals kommt damit in diesem Jahr politisches Kabarett auf die Bühne der Stadthalle in St. Ingbert. Ungestüm und mit großer Wut im Bauch zieht Hartmann über die BILD-Schlagzeilen des Tages her und ärgert sich über die falsche Themensetzung des Blattes: Eine Prominentengeschichte ist da viel wichtiger, als die Wirtschaftskrise. So etwas kann die Volkswirtschaftlerin Anny Hartmann natürlich nicht durchgehen lassen. Sie berichtet anregend über Staatsverschuldung, Griechenland-Rettung, Lohnbildung und Sozialtransfers. Dabei ist sie tagesaktuell und ausgesprochen scharf in ihren Äußerungen. Das Publikum scheint sich nach einem politischen Beitrag geradezu gesehnt zu haben, so sehr liegt es der Künstlerin zu Füßen. Oder lag es an den Schokoladestückchen, die Hartmann bei einer richtigen Antwort in den Zuschauerraum geworfen hat?

Anny Hartmann (Foto PR St. Ingbert)Auch Frauenfragen liegen Hartmann am Herzen. Sie regt sich auf über die den Umgang der Öffentlichkeit mit den Vergewaltigungsvorwürfen gegenüber Prominenten. Sie entrüstet sich, an einem Abfertigungsschalter im Flughafen nicht bedient worden zu sein, weil sie eine Frau ist: „Das ist hier nur für Männer. Die haben es eilig, es sind schließlich Geschäftsleute!“ Sie zieht gegen die Schönheitsindustrie und ihre Vorschläge zur Vaginalkanal-Straffung ins Feld und fragt ironisch ins Publikum: „Fühlen Sie sich auch so schlaff, da unten rum?“

Sie kokettiert, auch mit der Kamera, die ihr plötzlich über die Schulter blickt. Manchmal wird sie derb, mit einem Hang ins Ordinäre. Sie zeigt Haltung, spricht geradeheraus über Dinge, die anders sein sollten. Dabei ist sie nicht abwägend, sondern überzeugt. Ein Glück, dass Anny Hartmann den Schritt von der Comedy zum politischen Kabarett gegangen ist.

High Five - Foto ©  www.ursart.deIm Jahr 2006 gründeten Hannes Herrmann, Sebastian Hug, Jannis Kirchner, Lukas Luem und Ulrich Stoll die A-Capella-Gruppe High Five. Mit dem Programm „Mundesjugendspiele“ tritt sie beim Wettbewerb an. Die fünf singen über merkwürdige Kosenamen und das Recht  des Mannes auf eine Ganzkörperepilation, „Weil wir es uns wert sind!“ Sie werden hübsch sentimental, wenn sie „Schlußendlich und dann“ feststellen, dass alle stets nur auf etwas warten. Einer, Seppi, bekennt „Ich kann nicht tanzen“ – und ist damit eine Ausnahme. Denn neben den angenehmen Stimmen der fünf Solisten fällt die elegante Choreographie auf. Stimmen und Körper sind bühnenfüllend.

Musikalisch kann High Five auch anstrengend werden, etwa wenn harte Rhythmen die Dringlichkeit und die Endzeitstimmung im Song über den Kohlendioxidausstoß hervorheben. Auch „Gisela“, im House-Stil vorgetragen, klingt ein wenig nach Roboter, dem von regenerativ erzeugtem Strom gerade die Schaltkreise wegschmoren. Doch schließlich versöhnen sie musikalisch eingängig und gehen „Shoppen“, bevor sie im Rammstein-Stil die „Acapellypse“ beschwören, in der alle Musikinstrumente ihre Dienste versagen … High Five spiegelt den Musikgeschmack junger Menschen im A-Capella-Stil. Dafür müssen sie sich nicht verstellen, liegt doch ihr Durchschnittsalter unter 22 Jahren. Das Publikum ist hingerissen.

Gilles Chevalier © 2011 BonMoT-Berlin Ltd.

nächste Termine bei der 27. Woche der Kleinkunst in Sankt Ingbert:

Mittwoch, 7.9.2011: Vierter Wettbewerbstag
Freitag, 9.9.2011: Preisverleihung der Sankt Ingberter Pfannen und Abschlussparty

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Kurzmeldung vom dritten Wettbewerbstag in Sankt Ingbert 2011

6. September 2011 Hinterlasse einen Kommentar

Gilles Chevalier - Foto © BonMoT-Berlin Ltd.SANKT INGBERT (gc) – Nach einem Tag Verschnaufpause ging heute der heiße Kampf um die Pfannen aus Sankt Ingbert in seine dritte Runde:

Susanne Pätzold und Alex Burgos tanzen sicheren Schritts durch ein nebulöses Programm.

Anny Hartmann holt in Politik, Wirtschaft und Frauenfragen zum gelungenen Rundumschlag aus.

Die A-Capella-Formation High Five begeistert mit feiner Choreografie und Gesang.

Mein Favorit des Tages: Anny Hartmann.

Morgen folgt hier, wie an den Tagen zuvor, meine ausführliche Kritik. Aber jetzt erst mal schnell zur Gesprächsrunde in den Ratskeller …

In Sankt Ingbert paßt weiterhin für Sie auf

Gilles Chevalier

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5. September 2011 7 Kommentare
Margie Kinsky, die Liederfee und der Powerdienstleister Waldemar Müller

Plakat St. Ingbert 2011 (www.sanktingbert.de)SANKT INGBERT (gc) – Margie „Kinsky legt los“ und gibt alles zu. Ja, sie komme vom Improvisations-Theater „Springmaus“ in Bonn; ja, sie habe sechs Söhne von einem einzigen Mann; ja, sie sei jetzt 53 Jahre alt. Mit schriller Stimme und rheinischem Zungenschlag nimmt sie die Zuschauer mit ihrer atemlosen Vortragsweise für sich ein. Sie erzählt Geschichten aus dem Alltag der Multi-Mutti.

Wie sie manchmal morgens auf die Schönheit der 18-jährigen Freundin eines Sohnes neidisch ist. „Ich sehe morgens um viertel vor sieben nicht gut aus, denn ich habe die ganze Nacht auf meinem Körper gelegen. Aber sie hat das schließlich auch!“ Zum Ausgleich wettert Margie Kinsky dann über Arschgeweih und String Tangas. Interessant ihre Fähigkeit, am Schnarchen den genossenen Alkohol erkennen zu können: Nach Rotweingenuss wird schnarchend mehrfach nachgeschmeckt, nach Weißweingenuss wird hektisch schmatzend überprüft und nach Schnapsgenuss entstehen lange Pausen zwischen den einzelnen Atemzügen. Sehr schön!

„Wechseljahre und Pubertät gehen gar nicht zusammen,“ sagt Kinsky und muss doch beides zusammen meistern. Eigene Hitzewallungen und rebellische Anwandlungen eines ihrer Söhne. Margie Kinsky - Foto © PR St. IngbertZeitweise stellt sie eine sehr frauenspezifische Sicht dar, die sich nicht jedermann erschließt. Sie ärgert sich über die im Laufe der Jahre immer komplizierter gewordenen Sankt Martins-Laternen: Wo früher zwei Käseschachteln und etwas Papier reichten, muss heute ein Fachwerkhaus als Laterne gebastelt werden.

Ein besonderer Dorn im Auge der Margie Kinsky ist dabei Almuth. So nennt sie die Übermutter, die ihr in vielen Situationen zwischen Geburt und Abitur der Kinder immer wieder begegnet. Almuth sind mehrere, aber sie können es immer besser, egal ob Stillen, Kuchenbacken oder Laternebasteln. Sie treiben Margie Kinsky in den Wahnsinn und zum Arzt, der sie aber nur in ihrem Tun bestätigt: „Verändern Sie sich nicht, denn Sie haben die schönste Form: Sie sind rund.“ So kommt Kinsky um die Nebenwirkungen von Sport oder Tabletten herum. Genau wie ihr Programm. Es ist leicht bekömmliche gute Laune. Spätfolgen oder nachträgliches Nachdenken ausgeschlossen.

Die Liederfee ist ein kleines Persönchen, bei dem eine akustische Gitarre schon überdimensioniert wirkt. Ihre Sicht auf die Welt ist „Fee-minin“. Die junge Felicitas Badenius, die sich hinter dem Pseudonym verbirgt, singt mit einem Lachen in der Stimme ein Liebeslied – über Witten an der Ruhr, eine spröde und wenig einladend wirkende Stadt, die ihr doch seit sechs Jahren Heimat ist.

Liederfee (Foto: PR St.Ingbert)Liebeslieder sind die Stärke dieser Sängerin, wobei es nicht unbedingt die Liebe zu einem Menschen sein muss. Sie kann auch die Probleme des Zusammenlebens mit ihrem Kater schildern oder Parallelen zwischen einem defekten Mofa und einer klemmenden Beziehung entdecken: Beides laufe untertourig und unrund, die Liederfee wolle keinesfalls die Unterlegscheibe sein und erwarte endlich einen Simmering! Der „Gemüsemann“ hingegen hat Tomaten auf den Augen, weil er ihre Schönheit nicht erkennen kann und Bohnen in den Ohren, weil er ihre Musik nicht mag. „Ich bin keine gute Freundin“, bekennt sie, denn Schminke, Jungs und Pop-Musik seien nicht ihr Ding. Vielmehr sei sie ein „Schmetterling“, aber noch in Arbeit. Es dauert noch, bis sie sagen kann: „Bin die Größte, bin die Tollste, bin `ne flotte Motte!“ Oh, leider schiefgegangen! Genauso wie die eine Partnerschaft.

Nach langer Zeit trifft sie den Ex-Freund wieder und fragt sich: „Was hab` ich nur geliebt an Deinem Gesicht? Ich weiß nur noch, ich liebte ein ‚Es war einmal‘“. Traurig und nachdenklich können die Liederfee-Lieder auch sein, zum Beispiel „Ich hab Dich in meinem Herzen“. Was, fragt die Sängerin, heißt denn das? Ihre Antwort: „Du bist die Mündung zur Entzündung. Du bist mein Herzfehler.“ Um all die anderen medizinischen Fachbegriffe verstehen zu können, wäre ein Gespräch mit dem Theaterarzt unbedingt nötig gewesen … Es sind die Texte, die überzeugen. Sie sind überraschend und machen Spaß. Der Überraschungsfaktor im musikalischen Teil der Darbietung ist dagegen sehr eingeschränkt. Das Publikum störte sich daran nicht und reagierte mit begeistertem Applaus.

Deutschland ist eine Service-Wüste. Das meint Waldemar Müller und will mit seinem Programm „Der Powerdienstleister – Service ist sexy“ dagegen angehen. Einerseits hat er ein paar kleine Videos mit seinen Serviceaktionen mitgebracht, andererseits hat er ein kleines Büro auf der Bühne aufgebaut. In den Videos zeigt er, wie er einem Fremden zum gelungenen Einparken seines Minis (!!!) gratuliert, ihm dann seine Mütze zum Aufwärmen anbietet und schließlich sogar vorschlägt, zwei Stunden lang im Fahrzeug auf die Rückkehr des Autofahrers zu warten. Aha. Oder er stellt einen Sessel auf den Mittelstreifen einer viel befahrenen Straße und liest den an der Ampel wartenden Autofahrern aus einem Buch vor. Soso. Oder er umarmt einen fremden Fußgänger eine Minute lang und bietet ihm so Körperkontakt. Hm.

Waldemar Müller - Foto © PR St. IngbertWenn man in einer Großstadt von einem Fremden unaufgefordert umarmt wird, ist man entweder an einen Taschendieb oder einen psychisch Gestörten geraten. Nun ist Waldemar Müller ganz sicher eine ehrliche Haut, aber sein Treiben bleibt unverständlich. Viele der Beglückten in den Videos nehmen an, für die nette Geste bezahlen zu müssen. Das wird aber nicht verlangt. Und genau da beginnt die Unklarheit. Für jede Dienstleistung wird in unserer Gesellschaft ein Entgelt erwartet: Für das Scheibenreinigen an der Ampel, für das Koffertragen im Hotel und eigentlich sollte man für fehlgeschlagene Unterhaltungsversuche auf der Bühne auch eine Sitzfleisch-Entschädigungs-Pauschale einführen. Wer etwas Gutes tut, ohne dafür etwas zu verlangen oder zu erwarten, macht sich verdächtig! Und Waldemar Müller ist sehr verdächtig.

In seinem Büro zeigt Waldemar Müller dagegen eine Art Motivationsseminar. Wer Komplimente macht, hebt die Stimmung. Wer sich sagt „Ich bin der Größte“, wird auch der Größte werden. Das in etwa sind seine Thesen. Leider saßen im Saal zu wenig Mitarbeiter von Deutscher Bahn, Deutscher Telekom oder städtischen Verwaltungen, so dass diese Hinweise von der Bühne wirkungslos verpufften. Das motivierende Element dieser Show sprang nicht über. Im Gegenteil. Als Müller die erste Seite aus Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ vorliest, gehen auch die ersten Zuschauer auf die Suche – und zwar nach dem Service im Ratskeller! Müller, der eigentlich Armin Nagel heißt, stellt dann den Arbeitsalltag im Finanzamt dar. Das ist aber auch nicht ganz schlüssig, denn in der eingespielten Telefonwarteschleife ist von „Kunden“ und „kompetenten Kundenberatern“ die Rede.

Interessant wird es wieder bei den artistischen Elementen, wenn Müller im Büro mit Kugeln jongliert oder die Aktion „Fit durch Bürobic“ zeigt. Hier treibt er Sport mit Büroutensilien, springt Seil mit der Telefonschnur, stemmt den Schreibtisch in die Höhe und dreht wahrhaftig auf seinem Bürostuhl durch. Schließlich stellt er noch einen Weltrekord auf und vollzieht 25 Dienstleistungen in 60 Sekunden. Schuheputzen, Zeitung bringen und Massage inklusive. „Er mixt den Drink für Sie, er trinkt ihn für Sie, er übergibt sich für Sie!“ Perfekt wäre gewesen, wenn er auch noch für das Publikum gelacht hätte! Das hatte nämlich nur höflichen Applaus von denen zu bieten, die noch im Saal waren.

Gilles Chevalier © 2011 BonMot-Berlin Ltd.

 
nächste Termine bei der 27. Woche der Kleinkunst in Sankt Ingbert:

Dienstag, 6.9.2011: Dritter Wettbewerbstag
Mittwoch, 7.9.2011: Vierter Wettbewerbstag
Freitag, 9.9.2011: Preisverleihung der Sankt Ingberter Pfannen und Abschlussparty

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4. September 2011 Hinterlasse einen Kommentar

Gilles Chevalier - Foto © BonMoT-Berlin Ltd.SANKT INGBERT (gc) –Der zweite Tag des Wettbewerbs um die Sankt Ingberter Pfannen ist sitzfleischformend:
Leichte Unterhaltung bietet Margie Kinsky, die Frau mit der Perspektive der sechsfachen Mutter. Die Liederfee bezaubert mit ihren Texten zu Partnerschaftsproblemen, egal, ob ein Mofa oder ein Kater die Partner sind. Waldemar Müller will als Powerdienstleister einen Servicegedanken etablieren, den er selbst noch nicht zu Ende gedacht hat.

Mein Favorit des Tages: Liederfee.
Morgen folgt hier mein ausführlicher Bericht. Aber jetzt muß ich erst noch ein paar wichtige Fachgespräche führen…

Aus Sankt Ingbert grüßt
Gilles Chevalier

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4. September 2011 8 Kommentare
Chin Meyer, Stefan Waghubinger und das Duett Complett

Philipp Scharri - Foto © doellkloppconnectionSANKT INGBERT (gc) – Philipp Scharri freut sich. Wird doch der „westlichste Kleinkunstpreis Deutschlands“ von ihm moderiert. Und zwar sehr ordentlich: Scharri missbraucht seine Position nicht zur eitlen Selbstdarstellung. Der Vorjahrespreisträger stimmt das Publikum auf angenehme Weise auf den Abend ein. Gelockt und locker geleitet Scharri zum ersten Künstler, den er, wie alle anderen auch, in Reimen vorstellt.

Plakat St. Ingbert 2011 (www.sanktingbert.de)Chin Meyer tritt in seinem Programm „Der Jubel rollt“ als grauer Mann im grauen Anzug auf die Bühne. Seine Figur heißt Siegmund von Treiber und arbeitet bei der Steuerfahndung. Treiber räumt mit Vorurteilen gegenüber Finanzbeamten auf und liest aus seinem Tagebuch: „In Zimmer 437 hat man drei Beamte gefunden, die niemand mehr kannte. Sie hatten dort ganz ruhig auf ihre Beförderung gewartet…“

So kann es natürlich nicht weitergehen! Und deshalb wird im Handumdrehen aus dem verklemmten Beamten ein gewinnender Marketing-Fritze. Chin Meyer wird zu Jack, dem Imageberater. In bestem Marketing-Chinesisch will er dem Finanzamt zu neuem Ansehen verhelfen. Er hat tolle Ideen erarbeitet, will aus dem „Finanzamt“ die „Cash Agency“ und aus der „Steuererklärung“ das „Science Fiction Document“ machen. Chin Meyer gibt den Zuschauern die Möglichkeit, sich wiederzuerkennen. Dabei übertreibt er im genau richtigen Maß.

Chin Meyer - Foto © www.ursart.deBefreiendes und erhellendes Lachen gibt es auch bei Meyers Parforceritt durch das Politische. Hier braucht es viel Aufmerksamkeit, wenn er etwa fragt, wieviel Menschen in Deutschland durch islamistischen Terror ums Leben gekommen sind. Da ihm keine Toten bekannt sind, schlägt er den Terroristen eine andere Vorgehensweise vor: Statt im Keller heimlich Bomben zu bauen, sollten sie lieber in den ADAC eintreten und für freie Fahrt mit dem Auto demonstrieren – schließlich gebe es jährlich über 3500 Verkehrstote in Deutschland!

Am Ende kann er sogar die vorletzte Finanzkrise mit einem griffigen Beispiel erklären. Sie wissen doch, als damals unüberschaubare Immobilien-Finanzierungs-Papier-Kombinationen alles ins Schleudern brachten! Chin Meyer erklärt das Phänomen am Beispiel eines Wirts, der seinen arbeitslosen Gästen die Zeche für’s Bier anschreibt. Der Umsatz des Wirts steigt dadurch auf dem Papier, die Banken werden aufmerksam, bündeln die Papiere, sortieren sie neu, steigen groß ein, alles läuft immer besser, bis – ein kleiner Sparkassendirektor einen Arbeitslosen auffordert, seinen Deckel zu bezahlen. Jetzt bricht alles zusammen! Begeisterter Applaus für diese anspruchsvolle, mitreißende und gewinnbringende Unterhaltung.

Stefan Waghubinger ist da aus ganz anderem Holz. „Langsam werd ich ungemütlich“ heißt sein Programm, und genauso langsam und verloren schlurft er auf die Bühne, um den Schüchternen zu mimen. Er hat Probleme mit seiner Frau, weil er ihren Geburtstag vergessen hat. Und wo er grade dabei ist, erzählt er auch von allem Anderen, das ihn plagt: Von der Kindheit in armen Verhältnissen, wo er „das Fahrradfahren zu Fuß lernen musste“ und von den hohen Kosten des Wasserlassens auf deutschen Autobahnraststätten.

Stefan Waghubinger - Foto © Olaf BossiGanz ruhig nimmt er den Zuschauer in seine Welt mit, in der nahezu alles schiefgeht, was schiefgehen kann. „Vater sein ist nicht einfach, gerade als Mann“, bekennt er und schildert die Schwierigkeiten im Umgang mit seinem Sohn. Waghubinger gibt den in jeder Beziehung gescheiterten Softie, der „beim Einschlafen seine Minderwertigkeitskomplexe zählt“.

Manchmal liegt sein Schwerpunkt dabei zu stark unter der Gürtellinie. Etwa, wenn er farbig die Mülltrennung bei Damenbinden beschreibt oder gar nicht kurz von der Unzufriedenheit mit seiner Penislänge berichtet.

Geschmackvoller sind da seine Gedanken zur Religion. Der evangelische Theologe Waghubinger stellt in aller Ruhe fest: „Wenn Adam und Eva in China gewesen wären, hätten sie den Apfel nicht gegessen. Sie hätten die Schlange gefuttert!“ Ein ruhiger Wettbewerbsbeitrag, auf den man sich einlassen muss. Nicht einfach, nach dem quirligen ersten Beitrag wieder zur Ruhe zu kommen.

Duett Complett - Foto © www.duettcomplett.deSchwungvoll geht es mit dem „Duett Complett“ weiter. Simon Flamm und Thomas Schaeffert haben eine Zirkus-Vergangenheit und moderieren ihr Programm „Musik fliegt in der Luft“ auf Spanisch – oder in etwas, was nach Spanisch klingt. Vor ihren Jonglagen ist nichts sicher: Hüte, Keulen, Gitarren, Ukulelen und ein kleiner Fußball wirbeln durch die Luft. Während sie musizieren, werfen sie sich ihre Instrumente zu, ohne dabei das Spiel zu unterbrechen.

Selbst wenn einer dem anderen auf die Schulter steigt, geht es musikalisch ununterbrochen weiter! In der Kegeljonglage vereinen sich Humor und eine gute Choreographie mit hoher Perfektion und Körperbeherrschung. Den Höhepunkt erreicht das Duett Complett, wenn die Artisten gemeinsam sechs Ukulelen jonglierend in der Luft halten und dabei „Asturias“ von Isaac Albéniz spielen. Sie mischen Artistik mit Slapstik und haben auch Spaß an Kostümen, wenn beim Kopfstand der Flamencotänzerin unter dem langen Rock urplötzlich ein Monster zum Vorschein kommt. Beschwingt und farbenfroh klingt so der erste Wettbewerbsabend aus.

Gilles Chevalier © 2011 BonMot-Berlin Ltd.

nächste Termine bei der 27. Woche der Kleinkunst in Sankt Ingbert:

Sonntag, 4.9.2011: Zweiter Wettbewerbstag
Dienstag, 6.9.2011: Dritter Wettbewerbstag
Mittwoch, 7.9.2011: Vierter Wettbewerbstag
Freitag, 9.9.2011: Preisverleihung und Abschlussparty

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11. Juli 2011 10 Kommentare

Plakat St. Ingbert 2011 (www.sanktingbert.de)

27. Woche der Kleinkunst vom 3. bis 9. September 2011

SANKT INGBERT (bm) – Der Wettbewerb um die Pfannen aus St. Ingbert im Saarland ist eine feste Größe im Kleinkunstkalender. Aus 120 Bewerbungen hat die Jury zwölf Künstlerinnen und Künstler ausgesucht, die an vier Wettbewerbstagen mit umfangreichen Ausschnitten aus ihren Programmen um die begehrten Pfannen ringen. Zu gewinnen gibt es nicht mehr vier, sondern drei dieser vielseitig verwendbaren Küchenwerkzeuge: Zwei gleichwertige Jury-Preise und den Publikumspreis, den die der Sparda-Bank Südwest stiftet.

Philipp Scharri, der 2010 einen der beiden Jury-Preise gewonnen hat, wird alle Vorstellungen moderieren – auch den Preisträgerabend. Wie im letzten Jahr informiert www.liveundlustig.de Sie ganz aktuell. Unser Korrespondent Gilles Chevalier ist in Sankt Ingbert wieder live dabei.

Stefan Waghubinger (Foto: Olaf Bossi)Samstag, 3. September 2011
Fortbildung in Sachen Steuerfahndung. Chin Meyer erklärt unter dem Motto “Der Jubel rollt” das verzwickte System öffentlicher Finanzen und wie man sich davor schützt. Stefan Waghubinger, Bayer mit österreichischen Wurzeln, verliert beim Blick auf die Weltlage jede gute Laune, kein Wunder, dass er sein Programm „Langsam werd’ ich ungemütlich“ überschrieben hat. Nach diesen beiden wortstarken Beiträgen konzentriert sich das Duett Complett auf seine Instrumente. Da wird man vermutlich bestätigen können: „Musik fliegt in der Luft“.

Liederfee (Foto: PR St.Ingbert)Sonntag, 4. September 2011
Margie Kinsky ist eine wahre Urgewalt. Sie schlüpft in verschiedene Rollen und handelt nach der Devise „Kinsky legt los“. Zart und zerbrechlich dagegen die Liederfee. Doch der Schein trügt, trotz des sanften Titels „Fee-minin“. Der Abschluss des zweiten Wettbewerbstages entführt in die Servicewüste Deutschland. Dass die schon bald grün und fruchtbar wird, dafür sorgt Waldemar Müller, man nennt ihn auch den „Powerdienstleister“.

Susanne Pätzold_ PlakatmotivDienstag, 6. September 2011
Susanne Pätzold, bekannt aus der TV-Parodie “Switch reloaded”, beweist mit Partner Alex Burgos, dass ein perfektes Paar möglich ist – „bis dass der Tanz uns scheidet“. Politiker können das Geschehen auf der Kleinkunstbühne toppen, weiß Anny Hartmann: „Humor ist, wenn man trotzdem wählt“. Musiksport ist mit der jungen A-Capella-Formation High Five angesagt, denn die fünf talentierten Twens veranstalten atemberaubende „Mundesjugendspiele“.

Bernd Regenauer (Foto www.regenauer.de)Mittwoch, 7. September 2011
Ein wenig ist auch Bob Marley zu Gast in Sankt Ingbert, wenn Henning Schmidtke sehr frei übersetzt: „No Wumme, no cry!“ Wem alles bis dahin rätselhaft erschienen ist, dem hilft Bernd Regenauer: „Alles eine Frage der Antwort“. Den Wettbewerb beschließen zwei sehr unterschiedliche Damen. Das Duo luna-tic hat viele musikalische Vorbilder. Das lässt schon der Titel des Programms “obladioblada“ erahnen.

Freitag, 9. September 2011
Wer eine der Pfannen mit nach Hause nehmen darf, das stellt sich bei der Preisverleihung heraus. Die Gewinner kommen zu einem zweiten Auftritt in die Stadthalle.

Beate Moeller © 2011 BonMoT-Berlin

Abonnements für alle fünf Veranstaltungstage kosten je nach Platzkategorie zwischen 55 und 35 Euro. Es gibt Ermäßigungen für Schüler, Studierende, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger.
Abo-Karten sind ab 11. Juli 2011 erhältlich bei allen Proticket-Vorverkaufsstellen in Deutschland oder Kartentelefon 01803/776842 oder www.proticket.de.
Einzelkarten zwischen 16 und 12 Euro erst ab 8. August 2011.

www.sanktingbert.de

27. Woche der Kleinkunst in Sankt Ingbert – Die Teilnehmer stehen fest

3. bis 9. September 2011

SANKT INGBERT (bm) – Der Wettbewerb um die Pfannen aus St. Ingbert im Saarland ist eine feste Größe im Kleinkunstkalender. Aus 120 Bewerbungen hat die Jury zwölf Künstlerinnen und Künstler ausgesucht, die an vier Wettbewerbstagen mit umfangreichen Ausschnitten aus ihren Programmen um die begehrten Pfannen ringen. Zu gewinnen gibt es vier dieser vielseitig verwendbaren Küchenwerkzeuge: Zwei gleichwertige Jury-Preise, Weiterlesen…

Kategorien:News und Termine
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