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Tuttlinger Krähen 2013 – die Gewinner

Tuttlinger Kraehe_2013_CollageFinalistenAJury-Preise für C. Heiland und Thomas Lötscher als Veri, Publikumspreis für Green Gift, Sonderpreis der Jury für Torsten Sträter

Die „Tuttlinger Krähe“ gehört inzwischen zu den wichtigen deutschen Kleinkunstpreisen. Am Sonntag, 21. April 2013, kurz vor Mitternacht ging der 13. Wettbewerb um den Gewinn der Rabenvögel aus dem Schwabenland mit der Auszeichnung der Preisträger zu Ende. Moderiert hat Heinrich Del Core, der Preisträger 2012.

TUTTLINGEN (bm) – Im Laufe der vergangenen Woche hatten sich zwölf ausgewählte Finalisten von 150 Bewerbern in der ausverkauften Tuttlinger Angerhalle live präsentiert.

Im vergangenen Jahr blieb die „Tuttlinger Krähe“ im „Ländle“. 2013 flattert eine der Krähen in die Hauptstadt: Den 1. Preis der Jury erhält der Omnichord-Virtuose und Comedian C. Heiland.

13. Kleinkunstpreis der Stadt Tuttlingen 2013 für C. Heiland aus Berlin

13. Kleinkunstpreis der Stadt Tuttlingen 2013 für C. Heiland aus Berlin

Der 36-jährige Comedian und Musiker lebt seit Jahren im Berliner Bezirk Kreuzberg, stammt aber aus Castrop-Rauxel. Mit Auszügen aus seinem Programm „Scheiße, ist das schön!“ hat er die Jury überzeugt. Die lobte den Gewinner 2013, der mit seinem Auftritt außerdem für die „skurrilsten Momente des Wettbewerbs“ sorgte, in ihrer Laudatio mit dem Hinweis auf „seine herausragende Originalität, perfektes Timing und sein versiertes Spiel mit dem Publikum“.

Wie viele andere inzwischen erfolgreiche Künstler ist C. Heiland in der Scheinbar und im Comedy Club Kookaburra in Berlin groß geworden. Als Hauptpreisträger kann er neben der Siegerskulptur auch ein Preisgeld in Höhe von 4.000 € mit nach Hause nehmen. 2012 gab es noch 6.500 € für den Sieger.

Der Schweizer Thomas Lötscher aus dem Kanton Luzern erhielt für seine Bühnenfigur Hausmeister „Veri“ den 2. Jurypreis. Das neue Programm „Typisch Verien!“ hat übrigens am 4.11.2013 im Kleintheater Luzern Premiere.

Der Autor und Vorleser Torsten Sträter aus Waltrop bei Dortmund bekam den Sonderpreis der Jury. Auch ihnen wurden Kleinplastiken der Krähe überreicht und Preisgelder in Höhe von 2.500 € (für den 2. Preis) bzw. 2.000 € (für den Sonderpreis). Der ebenfalls mit 2.000 € dotierte Publikumspreis ging das Berliner Duo Green Gift.

Auch für Agenten, Künstlermanager, Veranstalter und Medienvertreter, die zum Finale teilweise von weit her angereist waren, gehört die „Tuttlinger Krähe“ mittlerweile zu den wichtigen deutschen Kleinkunstpreisen.
Die Fortsetzung folgt im April 2014: Bewerbungen für den 14. Wettbewerb vom 8. bis 13. April kommenden Jahres sind bereits möglich. Und die ersten Bewerbungen liegen bereits vor …

Beate Moeller © 2013 BonMoT-Berlin
Fotos: Julia Braun, HP Comedy.ch, Sybille Ostermann, KássKara, Toofan

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