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Archive for the ‘Kritik’ Category

Unorthodox: Eröffnungsgala „Köln lacht!“ des 27. Köln Comedy Festival – Kritk

14. Oktober 2017 Hinterlasse einen Kommentar

köln-lacht-2017Köln Comedy Festival vom 12. bis zum 28. Oktober 2017

von Marianne Kolarik

KÖLN – Als „Comedy für Connaisseure“ kündigt Ralf Günther die Eröffnungsgala „Köln lacht!“ des 27. Köln Comedy Festival im Gloria-Theater an – und verweist auf über 130 Shows mit über 150 Künstlern (und -Innen), die bis zum 28. Oktober in 18 Locations auftreten werden. Der Stolz über diese Zahlen quillt ihm förmlich aus den Knopflöchern. Der Geschäftsführer der Köln Comedy-GmbH macht es kurz und bündig – wie Moderator Markus Barth, der es folgendermaßen auf den Punkt bringt: „Der Wahnsinn geht wieder los“. Weiterlesen …

Prädikat „Premium Obsession“ – Geschichten aus tausend Abenden – Kritik Horst Evers

13. Oktober 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Horst Evers: „1000“

von Carlo Wanka und Beate Moeller

BERLIN – Rekord: 1000 Auftritte allein im Kreuzberger Mehringhof-Theater! Johlender Applaus schon beim Auftritt. Das ist ein Grund zu feiern, und der Künstler geheimnisst, dass der 1000. noch in dieser Woche erreicht sein werde. Ob mit dem Mittwochsfazit, dem Jahresrückblicks-Team oder solo als Horst Evers. Für ihn kein Anlass, ein profanes ‚Best Of‘ zu bieten, sondern extra für ein Bühnenerlebnis der ganz besonderen Art hat er gründlich im Archiv gewühlt. Wenn da nur nicht gerade dieser Orkan Xavier gewesen wäre. Da erlebt ein umtriebiger Geschichtenerzähler schließlich so einiges.
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Kategorien:Comedy, Kabarett, Kritik

Christian Ehring @BKA Berlin – Hinweis

13. Oktober 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Nur wenige Tage ist er in der Hauptstadt, der extra3-Moderator Christian Ehring. Sein aktuelles Bühnenprogramm scharf und immer wieder aktuell zugespitzt – auf die politischen Begebenheiten eben. Hier die Kritik auf liveundlustig.de von Marianne Kolarik zum Programm „Keine weiteren Fragen„.

Weitere Berichte über die Veranstaltungen von Künstlern im BKA-Theater findet ihr hier.

BKA-Theater: Fr 13. & Sa 14.10.2017 | zur Galerie Weiterlesen …

Kopfwäsche für Jammerlappen – Kritik Dieter Nuhr

10. Oktober 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Dieter Nuhr: „Nuhr hier, nur heute“

von Carlo Wanka

BERLIN – Nur einer ist derart umstritten wie Dieter Nuhr. Nuhr selbst. Die Meinungen gehen da derb auseinander. Die einen halten ihn für einen oberflächlichen Unterhaltungsclown, die anderen liegen vor Begeisterung am Boden. Dazu ergeben die Neider mit den Bewunderern eine weitere Schnittmenge. Seit dreißig Jahren im Bühnengeschäft, steht er seinen Mann und als Liebling des rbb und der ARD ist er im Fernsehen überpräsent.

Egal ob Comedy- oder Kabarettpreisverleihungen, er moderiert jedes Genre und wird Weiterlesen …

Kategorien:Comedy, Kabarett, Kritik

Deutschpuscheln mit Migrationsfranzose – Kritik Alfons

7. Oktober 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Alfons: „Wiedersehen macht Freunde“

von Carlo Wanka

BERLIN – Alfons, die Kunstfigur mit dem Puschelmikrofon von Emmanuel Peterfalvi, ist seit den 90ern nicht mehr von unseren TV-Bildschirmen verschwunden. Der gebürtige Franzose, Ingenieur für Kommunikationstechnologie, hat mit Alfons einen Charakter erschaffen, der so eigenständig ist, dass er sich den gängigen Kriterien von Kabarett und Comedy entzieht. „Ach, der komische Franzose mit dem merkwürdigen Mikrofon, ja den habe ich schon gesehen. Der ist lustig.“, sagte neulich ein Freund, der mit Kleinkunst so gar nichts am Hut hat. Ja, Weiterlesen …

Kategorien:Comedy, Kabarett, Kritik

Starlight go, Pussy no! – Kritik Roman Weltzien

4. Oktober 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Roman Weltzien: Brainwashed!

von Carlo Wanka

BERLIN – „Pimmel-Witz ist nicht so deins?“, fragt Weltzien einen Mann, nachdem er keine großartige Reaktion vom Publikum des ComedyClub Kookaburra erhält. Also folgert er unverdrossen: „Eher die Kabarettfraktion? – Ja, ich sehe das hier am Hemd oder so.“ Damit leitet er zum Konflikt zwischen Kabarett und Comedy über. Nach einigen unausgegorenen Erläuterungen erklärt er, dass man ihm schon gesagt hätte, dass es bei ihm egal sei, ob er Comedy oder Kabarett mache, denn bei ihm handele es sich sowieso immer um Kleinkunst. Jetzt ist er im Thema – in seinem Thema, Weiterlesen …

Kategorien:Comedy, Kabarett, Kritik

Schmieren bis es flutscht – Kritik Anny Hartmann

30. September 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Anny Hartmann: „NoLobby is perfect“

von Marianne Kolarik

KÖLN – Ein Lobbyist ist jemand, der Abgeordnete für seine Interessen zu gewinnen versucht, so steht es jedenfalls im Duden. Seit 1961. „NoLobby is perfect“ heißt das neue Programm von Anny Hartmann, mit dem sie nun bundesweit unterwegs ist. Der Qualabend sei ja vorbei, meint sie zu Beginn und erklärt erstmal, was Politiker umtreibt: Die Machterhaltung natürlich. Nicht das bisschen Kohle, das sie monatlich einstreichen. Da hätten sie in der Wirtschaftsbranche weitaus bessere Karten.

Das habe schon Dieter Hildebrandt gewusst – und gesagt, betont die studierte Volkswirtschaftlerin mit Sparkassen-Hintergrund. „To big to fail“ – also: zu groß, um zu scheitern – sei nicht Weiterlesen …

Kategorien:Kabarett, Kritik

So’ne coole Socke – Kritik Sebastian 23

28. September 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Sebastian 23: Soloslamshow

von Carlo Wanka

BERLIN – Im vollbesetzten Mehringhof-Theater begrüßt Sebastian 23 smart das Publikum. Der Hinweis, dass er ein Kind der Poetry-Szene ist, haut in Berlin niemanden vom Hocker. Woanders, so Sebastian 23, wäre ein bewunderndes „Aha!“ oder „Oh, krass! Ein Poet“, noch besser „Der feine Herr, was bildet er sich ein? – Schleiche er sich, der Lump!“ zu hören gewesen. Konfus gibt er sich, erklärt, dass er sich selbst ständig ablenkt, und grinst. Seine Interaktion mit dem Publikum ist sympathisch, und daher hat er nach nicht mal zwei Minuten ein Theater voll Fans. Weiterlesen …

Kategorien:Comedy, Kabarett, Kritik

Ein ausgewachsener Klein(kunst)bürger – Premierenkritik Florian Schroeder

26. September 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Florian Schroeder: „Ausnahmezustand“

von Gilles Chevalier

BERLIN – In den ausverkauften Berliner Wühlmäusen hat Florian Schroeder die Premiere seines Programms „Ausnahmezustand“ gefeiert. Der Spiegel, den er seinem Publikum vorhält, ist diesmal größer und polierter, als in früheren Shows.

Sicherlich ist es den letzten Zügen des Bundestagswahlkampfs geschuldet, dass sich Schroeder eine gefühlte halbe Legislaturperiode lang mit den Standpunkten der Parteien auseinandersetzt – wobei er Die Linke geflissentlich übergeht. Doch das verzeiht das Publikum. Weiterlesen …

Kategorien:Kabarett, Kritik, Premiere

Der Mensch als Mittel zum Zweck – Buchbesprechung

22. September 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Marc-Uwe Klings Zukunftsroman „QualityLand“

von Harald Pfeifer

„Wer ist objektiv, unbestechlich und macht keine Fehler? Eine Maschine!“ Insofern ist die gesellschaftliche Entwicklung auf dem richtigen Weg. Doch wer immer alles richtig macht, lernt nicht dazu… Der Erfinder der grandiosen Känguru-Geschichten Marc-Uwe Kling hat sein neues Thema gefunden: die Zukunft.

Und die hat er natürlich von der Gegenwart abgeleitet. Also alles auf die Spitze getrieben. Und damit kann er heutzutage nicht viel falsch machen. Weiterlesen …

Jurypreis und Publikumspreis für Maxi Schafroth beim Großen Kleinkunstfestival der Wühlmäuse 2017

19. September 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Berlinpreis für Ingo Appelt, Ehrenpreis für Bruno Jonas

von Beate Moeller

BERLIN – Einmal im Jahr lassen die Wühlmäuse es richtig krachen: Beim Großen Kleinkunstfestival treten fünf Kandidaten live gegeneinander an, um einen Jury- und einen Publikumspreis zu gewinnen. Das rbb-Fernsehen überträgt die Bühnen-Show live – so kann das Publikum auch von zu Hause aus mitstimmen.

Außerdem werden zwei vorher bestimmte Preise vergeben. Den Berlinpreis erhält in diesem Jahr Ingo Appelt, der „nicht mal mehr im Straßenverkehr links abbiegen kann, weil da nur Kreisverkehr ist“. Bruno Jonas wird mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Weiterlesen …

Der Wettbewerb um die 32. St. Ingberter Pfanne 2017 – 4. Tag

8. September 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Mit Sarah Bosetti, Stefan Danziger, Jo van Nelsen & Band

von Gilles Chevalier

ST. INGBERT – Der letzte Wettbewerbstag wird mit Sarah Bosettis Programm „Ich will doch nur mein Bestes“ eröffnet. Absurde Dialoge sind ihr Ding und eine kluge Reflexion über den Feminismus. Der schließt mit den Worten: „Wenn ihr genervt seid vom Feminismus, dann entzieht ihm doch seine Berechtigung!“ Der Poetry Slamerin gelingt alles in allem der anspruchsvollste Beitrag des Wettbewerbs. Mit Blick auf die Kanzlerin ruft Bosetti aus: „Man muss nur eins können: Mit Kritik umgehen oder Kritik umgehen.“ Heftig applaudiert das Publikum. Weiterlesen …

Der Wettbewerb um die 32. St. Ingberter Pfanne 2017 – 3. Tag

6. September 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Mit Thomas Spitzer, Paul & Willi und Vocal Recall

von Gilles Chevalier

ST. INGBERT – Die meisten Zuschauer in St. Ingbert kommen an jedem Wettbewerbstag in die Stadthalle. In diesem Jahr hat man den Eindruck, dass auch jeden Tag die gleiche Luft in der Halle herrscht.

So hat es Thomas Spitzer nicht leicht mit seinem Programm „Super funny“, einer Mischung aus Stand up und Poetry Slam. Weiterlesen …

Der Wettbewerb um die 32. St. Ingberter Pfanne 2017 – 2. Tag

6. September 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Mit Martin Herrmann, Podewitz und Tonträger

von Gilles Chevalier

ST. INGBERT – Der zweite Wettbewerbstag beginnt mit einem Paukenschlag. Moderator Philipp Scharrenberg war zugetragen worden, dass es am Vorabend Buh-Rufe gegeben hat. „Gebuht wird hier nicht!“, postuliert Scharrenberg unter tosendem Applaus und rät, stattdessen die Hände nur andeutungsweise zusammenzuführen. Prima, in einem so fairen Publikum zu sitzen! Weiterlesen …

Der Wettbewerb um die 32. St. Ingberter Pfanne 2017 – 1. Tag

5. September 2017 Hinterlasse einen Kommentar

Mit Helmuth Steierwald, Erik Lehmann und GlasBlasSing

von Gilles Chevalier

ST. INGBERT – Zwei Jurypreise, ein Publikumspreis und ein Preis der Jugendjury – um vier Pfannen geht es auch 2017. Der reimende Moderator der Abende ist derselbe, allerdings nennt er sich jetzt anders. Aus Philipp Scharri ist Philipp Scharrenberg geworden. Philipp nennt auf der Bühne Altersgründe für den Namenswechsel: Vierzig sei er kürzlich geworden und deshalb wolle er künftig seinen bürgerlichen Namen verwenden. Seine Moderationen sind erfrischend kurz und sein taubenblauer Anzug steht ihm hervorragend. Weiterlesen …